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     14. Dezember 2018, 16:56 Uhr
 


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Chemtrails: künstliche Wolkenbildungen

In der Weltpolitik wird viel Lug und Trug versprüht, gezielte Falschinformationen, welche die Stimmung für beabsichtigte Handlungen vorbereiten sollen. Das sind die offiziellen „Wahrheiten“, die von Geheimhaltungen garniert sind; man hat sich daran gewöhnt. Wird diesen Verlautbarungen widersprochen und das Wissensvakuum mit nahe liegenden Erklärungsversuchen gefüllt, werden diese unverzüglich dem Kapitel Verschwörungstheorien zugeordnet. Sogar die US-Weltmachtgelüste wurden vor wenigen Jahren noch lächelnd abgetan, heute nicht mehr. Desinformationen wie zur Rechtfertigung von Invasionskriegen (Vietnam, Irak I und II) und Verschwörungstheorien haben nach wie vor Hochkonjunktur. Sie hängen gewissermassen zusammen.

In diesem diffusen Umfeld von Lügen, Verdrehungen und Totschweigen wird seit einigen wenigen Jahren vor allem in den USA über das Phänomen der so genannten Chemtrails (chemische Streifen) diskutiert und spekuliert. Dort dürfte es sich am intensivsten manifestieren. Bei den Chemtrails handelt es sich um eine Art von Kondensstreifen, wie sie die Luftfahrt begleiten: Luft wird zu Wasserdampf oder Eiskristallen komprimiert und sieht wie ein Strich oder ein Doppelstrich aus. Die Chemtrails aber sind der Zweck und nicht die Folge des Flugverkehrs. Sie werden von Flugzeugen (angeblich grau gestrichenen Transportmaschinen vom Typ Boeing KC-10 und KC-35) kreuz und quer auf einer Höhe von ungefähr 6000 m am Himmel gelegt. In den Berichten aus Amerika liest man, dabei werde ein feines, mit Bariumsalzen vermischtes Aluminiumpulver versprüht, das möglicherweise mit einem Öl und Äthylenbromid vermischt ist. Am Himmel entsteht dann ein Gittermuster, das langsam zerfliesst und nach wenigen Stunden eine Nebel-Wolken-Schicht bildet, „White Skies“ genannt.

Der Chemtrail verhält sich also anders als ein kurzlebiger Kondensstreifen, welcher sich nach etwa 10 Minuten wieder auflöst, das heisst bald wieder vom Himmel verschwindet. Die weissen Himmel haben stunden- oder sogar tagelang Bestand. Unter diesen künstlich inszenierten Sonnenschirmen sinkt die Temperatur in den betroffenen Gebieten auf der Erde stark ab. Es bildet sich kühles, dunstiges und trockenes Wetter, das mehrere Tage anhält.

Die Wettermacher
Über die Zerstörung der Ozonschicht betätigt sich der Mensch bereits seit einiger Zeit als Wettermacher; das Klima ist ausser Rand und Band. Wirbelstürme und Überschwemmungen häufen sich. Allerdings sind die Ergebnisse dem Zufall überlassen, vollkommen abenteuerlich. Das Ziel ist selbstverständlich eine Wettermanipulation genau nach dem Wunsch des allmächtigen Menschen.

Solche Bestrebungen sind nicht neu: Bereits im März 1991 stellten die beiden aus China stammenden Forscher David Chang und I-Fu Shih beim US-Patentamt einen Antrag auf die Erteilung eines Patents zur „Stratosphärischen Welsbach-Anreicherung zwecks Reduktion der globalen Erwärmung“. Stellvertretender Antragsteller des so genannten Welsbach[1]-Patents war der Luft- und Raumfahrtkonzern Hughes Aerospace in Los Angeles. Die Forscher hatten herausgefunden, dass das Versprühen von Welsbach-Partikeln (Metalloxide, insbesondere Aluminium und Barium) zu einem Absinken der Temperatur führt, weil die Sonnenstrahlen reflektiert werden. Die Partikel können der Einfachheit halber auch dem Treibstoff von Düsenflugzeugen zusätzlich beigefügt werden. Denn Kerosin enthält ohnehin Aluminium, Eisen, Kupfer, Chrom, Mangan, Nickel und Vanadium. Diese Elemente gelangten durch den Flugverkehr schon immer in die Stratosphäre und entfalteten und entfalten dort unbekannte Wirkungen. In jener Höhe werden sie nicht vom Regen ausgewaschen, wie das in der Troposphäre der Fall wäre. B ei Raketentreibstoffen sind Aluminiumbeimischungen üblich. Wenn genügend Aluminiumpartikeln freigesetzt sind, kann ihr wetterbestimmender Effekt während Monaten anhalten.

Solche Wettermanipulationen können ein Bestandteil einer meteorologischen Kriegsführung von Schurkennationen gegen Schurkenstaaten sein, indem man diesen Dürrekatastrophen oder Überschwemmungen ins Haus schickt. Die Möglichkeiten sind ungeheuer und die Folgen abenteuerlich: neben ungeahnten Klimakatastrophen auch Gesundheitsschäden (durch Einatmung von Aluminiumstaub), Lungenkrankheiten usf.

Die jüngsten, von den USA inszenierten Kriege haben gelehrt, dass sich Kriegsnationen ungestraft über völkerrechtliche Vereinbarungen hinwegsetzen können. Da werden Kriegsgründe frei erfunden und via Medien unkritisch kolportiert. Dann wird flächendeckend bombardiert, auch mit Streubomben, inklusive zivile Ziele, ein Kriegsverbrechen. Und man setzt urangehärtete und damit radioaktiv strahlende Munition ein. Der Betrachter erhält den Eindruck, dass die Nationen, welche die Neue Weltordnung namens Globalisierung nach ihrem Gusto durchzwängen wollen, alles dürfen – dieses Alles umfasst wohl auch die Gehirn- und Wettermanipulationen rund um den Erdball.

Vielleicht und hoffentlich ist nichts dran; aber die vielen Indizien sprechen doch eine deutliche Sprache. Das schweizerische Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) spricht in diesem Zusammenhang in einem Normbrief, der den Fragestellern zugeht, von einer Verschwörungstheorie, „d. h. einer Mischung aus Fakten, falschen Behauptungen, Spekulation und Geheimdienstambiance“. Immerhin: Fakten sind auch dabei. Und weiter: „In einer Welt, die immer unübersichtlicher wird, finden solche Theorien einen fruchtbaren Boden.“ Chemikalien oder biologische Stoffe könnten im schweizerischen Luftraum nicht unbemerkt versprüht werden, weil der Luftraum bis in eine Höhe von rund 20 km permanent kontrolliert sei: „Ein unbewilligter, nicht identifizierbarer Einflug kann zudem den Start des Überwachungsgeschwaders der Schweizer Luftwaffe auslösen.“

An dieser permanenten Kontrolle allerdings sind markante Zweifel berechtigt. Zumindest bis zum Herbst 2003 waren die militärischen Radarsysteme in der Nacht und an den Wochenenden (also meistens) ausgeschaltet und an Skyguide delegiert. In dieser Zeit erscheint ein Flugzeug nur dann auf dem Bild, wenn der an Bord befindliche Transponder eingeschaltet ist. Die unbewilligten Nato-Überflüge zu Beginn des Irak-Krieges im Frühjahr 2003 blieben vom Überwachungsgeschwader unbehelligt.

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf letzte Wahrheiten. Er möchte die Behörden zu einer gründlichen Aufklärung und die Nutzer zu einer vermehrten Skepsis und Wachsamkeit aufrufen, auch der offiziellen Hofberichterstattung gegenüber, welcher der Starkult und banale Homestorys näher als bedrohliche globale Vorgänge liegen. Beobachten Sie den Himmel, suchen Sie nach zuverlässigen Informationen, fragen Sie nach! Vielleicht können wir uns dem tatsächlichen Geschehen annähern. Zwischen dem, was den breiten, manipulierten Massen erzählt oder verschwiegen wird einerseits und Verschwörungstheorien anderseits ist ein riesiger Freiraum, der es verdient, mit einem Inhalt, der von Fakten untermauert ist, ausgefüllt zu werden.

Walter Hess

Hinweise
http://www.ch-forschung.ch/alt/pd/9810/art_1.htm
Satellitenfotos von Chemtrails:
http://www.rense.com/general4/chmgb.htm
http://www.rense.com/general3/massive.htm
Journal Franz Weber 2004-70: „Sind Bundesrat und Buwal im Chemtrail-Netz verfangen?“

[1] Der Name geht möglicherweise auf Carl Auer von Welsbach (1858–1929) zurück. Dieser österreichische Erfinder entwickelte 1885 den chemisch behandelten Seidenglühstrumpf, der in einer Gasflamme aufleuchtet.

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