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     17. Dezember 2018, 02:28 Uhr
 


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Gedanken zur Wegzehrung

Aphorismen von Emil Baschnonga

Nach allem Spiessrutenlaufen endete er auf der Leimrute.

Den Seinen gibt Er's im Schlaf, den Anderen im Wachen.

Statt ins Bett nahm sie ihn ins Gebet.

Er half ihm auf die Beine – und schonte damit seine eigenen ...

Das ungeborene Geheimnis ist das sicherste.

Es gibt doch Tausende von Dummheiten. Warum denn eine einzige immer wiederholen?

Wer kein Schwein hat, muss die Trüffel selber finden.

So ein Pechvogel: Selbst am Pech blieb er nicht kleben.

Was kostet der Spass, Freude zu bereiten? Das Herz!

Ein Gedanke wirkt besser als eine ganze Gedankenkette.

Der Irrtum ist ein bodenloses Fass, von dem man laufend abzapft.

Einerlei, ob Gott ihn entliess, oder er Gott verliess: gottverlassen steht er da.

Verkaufskanone: Selbst der Gauner musste zuerst seinen Strick bei ihm kaufen.

Im Herbst zittern die Birkenblätter tagelang, ehe der Wind sie von den Zweigen erlöst.

Von allen guten Geistern verlassen? Ei, da konnten es die bösen treiben wie sie wollten.

Selbst der Teufel kostet von der Götterspeise.

In der geleckten oder gesalbten Sprache ist leicht ausrutschen.

Die Kindheit läuft einem lebenslang nach: Wehe, wenn sie uns einholt.

Wer Berge versetzen will, übe zuerst an Mauern.

Selbst von der Tugend wird erwartet, dass sie Dividenden ausschüttet.

Sachverhalt: Das dumme an der Sache ist, dass sie zu klug ist.

Ein sonniges Gemüt macht saure Gurken süss.

Zur Not geht vieles, das ohne Not nicht ginge.

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