September-Aphorismen
Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
Die Habsucht ist tief verwurzelt. Ihre Setzlinge wuchern unterirdisch.
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Vergewissere dich, bevor du voreilig verurteilst.
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Zwischen hell und dunkel gibt es viele Schattierungen – auch im Gemüt.
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Das liege auf der Hand, wird leichthin gesagt. Was tun, wenn einer die Faust ballt?
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Nostalgie – Heimweh in der Vergangenheit suchen.
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Nicht kompiIieren – anders machen!
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Musse muss sein zwischen Anstrengung und Entspannung. Damit wird frische Energie gewonnen.
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Der Wortschatz allein genügt nicht. Er muss erweitert werden.
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Wie die Jahre verstreichen, merken wir, wie wenig wir wissen.
So sollten wir uns weiterhin mehr Wissen aneignen, um Wissenslücken zu stopfen.
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Der Sprachschlüssel öffnet Türen. Wer mehrsprachig ist, hat den Passepartout durch mehrere Tore.
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Die Sonnenpilger suchen den Schatten im heissen Süden.
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Gute Taten können sich durch die Hintertüre zu schlechten verwandeln.
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Kleinigkeiten versperren uns den Zugang zu grösseren Bestrebungen.
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Demokratie: der hehre Begriff, im Alten Griechenland geprägt, ist zum Schallwort der Politiker verhunzt, womit sie ihre eigenen Vorteile kapern. Ausnahmen vorbehalten.
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Maxime sind kräftiger als Aphorismen. Sie sind als Leitfaden gedacht, unser Verhalten zu beeinflussen.
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Kläffende Hunde beissen nicht.
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