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BLOG vom 14.12.2018
Mit Cistus hat die Erkältung keine Chance

Autorin: Claudia Meyer, Ernährungstrainerin, Gütersloh D

 


 

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – Erkältungszeit. Gut, wenn das passende Mittel zur Hand ist.
Cistus incanus, die Zistrose ist so ein Mittel. Sie ist ein zart rosafarbenes Immunpower-Heilkraut und ähnelt der wilden Heckenrose. Sie vertreibt Erkältungen wirksam und hilft ebenso effektiv gegen Grippeviren – auch vorbeugend. Ausserdem hat Cistus noch einiges mehr zu bieten.
 
Cistus – Geschichtliches
Schon in der Antike war Cistus in Griechenland heiss begehrt. Sowohl die Bauern als auch die Mönche der berühmten Athos-Klöster nutzen das Kraut als Tee bei verschiedenen gesundheitlichen Störungen. Heute wird der Tee als alltäglicher Durstlöscher getrunken und als heilsames Mittel bei Hauterkrankungen verwendet. International bekannt wurde Cistus im Jahr 1999 als eine Expertenjury die Sorte mit den graufarben behaarten Ästen zur Pflanze Europas kürte. Diese Sorte wächst nur in bestimmten Gegenden Griechenlands, wie z. B. auf der Halbinsel Chalkidiki, wo die Böden besonders kalkhaltig sind. 

Die graubehaarte Zistrose besitzt eine einzigartige biochemische Struktur. Diese hat sie sich im Laufe der Evolution aufgrund ihrer klimatischen Bedingungen angeeignet. Sie ist reich an Abwehrkräften. Insbesondere ihre komplexen Polyphenole, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen, wirken antioxidativ und haben eine stärkere Zellschutz-Kraft als Vitamin E oder C.

Was Cistus alles kann
Cistus ist stark gegen Bakterien und Grippeviren
Die Polyphenole in der Zistrose sind in der Lage, Bakterien und Viren fast vollständig einzuschliessen und schützen die Zellen vor deren Eintritt. Die üblichen antiviralen Grippe-Medikamente wie Antibiotika richten sich direkt gegen die Erreger und führen schnell zur Bildung resistenter Virusarten. Folglich haben neuartige Viren ein leichtes Spiel, die Gesundheit zu gefährden. Und genauso schützt Cistus vor freien Schwermetallen aus Umweltverschmutzungen, Zahnfüllungen oder Zigarettenrauch.

Cistus ist gut zu Schleimhaut und Haut
Zudem stärkt Cistus die Darmflora und beugt Darmschleimhautentzündungen vor, indem sie Krankheitserreger wie Pilze und Bakterien vertreibt, die sich im Darm eingenistet haben. Hiervon profitieren auch die guten Darmbakterien und das gesamte Immunsystem. Ebenso schützt Cistus alle anderen innerlichen Schleimhäute und hilft bei Magenschleimhaut- und Zahnfleischentzündungen. Und auch bei Entzündungen der äusseren Haut, wie Akne, Neurodermitis oder Hautjucken hat sie sich bewährt. Dabei verfügt sie über ein besonders hohes Wirkstoffpotential, wenn sie aus Bio-Anbau oder Wildwuchs stammt.

 Anwendung …

  • Traditionell griechisch wird Cistus als Tee getrunken. Hierfür wird eine Handvoll Kraut (10 Gramm) in einen Kochtopf gegeben, mit 1 Liter Wasser aufgefüllt und für 5 Minuten geköchelt. Bereits eine Tasse täglich reicht aus, um die Abwehrkräfte zu stärken, wobei 1 Liter verteilt über Tag getrunken, am besten wirkt. Zudem ist es gut, gleich morgens mit einer Tasse Tee zu starten.
  • Bei Zahnfleischentzündungen dient der Tee zusätzlich als Mundspülung; idealerweise mehrmals täglich für rund drei Minuten.
  • Bei äusserlichen Hautbeschwerden wird zusätzlich zum Tee ein konzentrierter Teeaufguss als Tinktur aufgebracht, die auf gleiche Weise wie den Tee zubereitet wird – nur, dass das Kraut in 200 ml Wasser für 5 Minuten geköchelt wird. Zweimal täglich mit einem kleinen Schwamm aufgetupft, sorgt sie schnell für Besserung.
  • Bei Erkältungen und Grippe sind ausserdem Halspastillen aus Cistus perfekte Helfer. Besonders gut wirken sie, wenn sie abends vor dem Zubettgehen in die Wangentaschen gelegt werden. Dann haben sie Zeit genug, ihre heilenden Stoffe abzugeben. Zudem ist es sinnvoll, wenn gleich nach dem Essen oder Trinken für Nachschub gesorgt wird.

Das ist wichtig
Empfehlenswert ist der Tee in der Bio- oder Wildwuchs-Variante. Die herkömmlich angebaute Cistus-Pflanze wird meist zu oft geerntet. Hierdurch bildet sie zu ihrem Schutz vermehrt Abwehrstoffe, die die Leber schädigen können.

 


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